Kolonisieren in OGame: Positionen, Timing und Strategie erklärt
- Die Bedeutung der Planetpositionen in OGame
- Wann lohnt sich die erste Kolonie wirklich?
- Felder und Temperatur: Auswirkungen auf Entwicklung und Strategie
- Koloniepositionen im Detail: Vorteile und Nachteile
- Timing der weiteren Kolonien: So planst du richtig
- Strategien rund ums Kolonisieren: Von der Raubtier-Allianz bis zum Noobschutz
- Fazit: Erfolgreich kolonisieren bedeutet planen und abwägen
- Häufige Fragen
Wer in OGame erfolgreich sein will, muss früher oder später kolonisieren. Die Wahl der Kolonieposition, das richtige Timing und eine durchdachte Strategie sind entscheidend für langfristigen Erfolg. Die ersten Kolonien geben dir mehr Felder, Rohstoffe und strategische Vorteile – doch viele Anfänger unterschätzen die Komplexität. In diesem Guide erfährst du, wie du die besten Planetpositionen (1-15) bewertest, wann der richtige Zeitpunkt für deine erste Kolonie gekommen ist und warum Temperatur sowie Felder bei der Wahl eine wichtige Rolle spielen.

Die Bedeutung der Planetpositionen in OGame
In OGame bestimmt die Position deines Planeten im Sonnensystem (Planeten 1 bis 15) maßgeblich deine Spielmöglichkeiten. Jede Position bringt unterschiedliche Feldzahlen, Temperaturen und strategische Gegebenheiten mit sich, die deinen Spielstil und Ausbau maßgeblich beeinflussen.
So zählt die Position 1 typischerweise zu den kleineren Planeten mit ca. 150 bis 170 Feldern, während Positionen 4 bis 7 mit 200 bis 260 Feldern deutlich mehr Platz bieten. Die Temperatur variiert stark: Planeten nahe der Sonne (Position 1-3) sind wärmer, was den Energieverbrauch für Kraftwerke erhöht, aber gleichzeitig Mondchancen anhebt. Äußere Planeten (Position 11-15) sind kälter, was die Energieproduktion erleichtert, aber den Platz und die Mondchancen beeinflusst.
Ein typisches Beispiel aus der deutschen Community auf dem Server Nebula: Ein Spieler berichtete, dass seine erste Kolonie auf Position 5 mit 240 Feldern und moderater Temperatur ihm ermöglichte, direkt eine volle Minenbasis plus Flottenproduktion aufzubauen – ohne Energieprobleme. Ein Spieler hingegen, der auf Position 2 kolonisierte, kam wegen der nur 170 Felder schnell an Platzgrenzen und musste zusätzliche Planeten früher gründen.
Im Detail bedeutet das: Wer auf Position 1 kolonisiert, muss mit einem Platzangebot von ca. 150-180 Feldern rechnen – das sind rund 30-40% weniger als auf Position 5. Gerade bei Expansionsplänen kann das schnell zum Flaschenhals werden. Andererseits sind dort die Mondchancen bis zu 30% höher, was für Mondjäger interessant sein kann.
Ein weiterer Praxis-Tipp: Auf Servern wie Proxima, die extrem hohe Rohstoffmultiplikatoren besitzen (400x Forschung, 200x Wirtschaft), sind größere Planeten mit viel Platz oft bevorzugt, da die schnelle Produktion gigantischer Flotten sonst durch Platzmangel gebremst wird.
Wer sich vor der Koloniegründung die Planetdetails (Felder, Temperatur) ansieht, trifft bewusste Entscheidungen und baut gezielt auf die langfristige Entwicklung. Diese Daten findest du beim Kolonisieren im Galaxy-Ansichtsfenster oder bei genauer Systemansicht.

Wann lohnt sich die erste Kolonie wirklich?
Die erste Kolonie ist ein entscheidender Schritt im Spiel. Sie bringt neue Ressourcenfelder, mehr Bauplätze und strategische Vorteile, bedeutet aber auch erhöhte Anforderungen an Wirtschaft und Flotte. Wann sich der Schritt lohnt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Ein bewährter Richtwert aus der deutschen Community lautet: Du solltest erst kolonisieren, wenn deine Metall- und Kristallminen mindestens auf Level 10-12 sind und die Energieerzeugung stabil läuft. Das sichert dir eine solide Rohstoffbasis, damit du nicht Gefahr läufst, deine Wirtschaft zu sehr zu zerstreuen.
Außerdem brauchst du genügend Flottenkapazität, um 500.000 bis 1.000.000 Rohstoffe sicher zur neuen Kolonie zu transportieren. Das bedeutet mindestens 20-30 Transporter, je nachdem wie sehr du Minen oder Gebäude auf dem neuen Planeten ausbauen willst. Ein Transporter fasst 5.000 Einheiten Rohstoffe, somit sind 200 Transporter für 1.000.000 Rohstoffe nötig.
Ein Praxisbeispiel von einem erfahrenen Spieler auf Andromeda: Er wartete auf Flotten- und Minen-Level, bis er 25 Transporter und 10 Kolonieschiffe besaß. Erst dann startete er die erste Kolonie auf Position 6, was ihm ermöglichte, schnell 200 Felder auszubauen und seine Flottenproduktion zu erhöhen. Der Startbonus von 5.000 DM half zudem beim Bau der Kraftwerke.
Wichtig ist auch die Forschung: Antriebstechnologien auf Level 7+ reduzieren die Flugzeit, was besonders beim Transport von Rohstoffen auf die neue Kolonie zeitsparend ist. Energiegewinnung auf Level 10+ hilft, den erhöhten Kraftwerksbedarf schnell zu decken.
Wer zu früh kolonisiert, verschenkt oft wertvolle Ressourcen und wird von anderen Spielern überholt. Im Gegensatz dazu solltest du zum Beispiel auf Nebula, wo du 10.000 DM Startguthaben plus Woche für Woche 10.000 DM bekommst, etwas schneller kolonisieren können, ohne wirtschaftlich einzubrechen.
Felder und Temperatur: Auswirkungen auf Entwicklung und Strategie
Die Anzahl der Felder auf deinem Planeten bestimmt, wie viele Gebäude, Minen, Forschungslabore, Verteidigung und Flottenhallen du errichten kannst. Mehr Felder ermöglichen mehr Ausbau, mehr Flotten und letztlich mehr Siegchancen. Die Temperatur beeinflusst den Energieverbrauch deiner Kraftwerke und damit indirekt die Wirtschaftlichkeit der gesamten Basis.
In der Praxis sind Planeten mit ca. 200-260 Feldern optimal. Weniger als 170 Felder führen oftmals schon in der mittleren Spielphase zu Platzmangel. Über 280 Felder sind selten und meist den äußeren Positionen vorbehalten, die aber kälter sind.
Die Temperatur beeinflusst dabei vor allem die Effizienz von Solarkraftwerken. Bei hohen Temperaturen (Positionen 1-3) steigt der Energieverbrauch, da Kraftwerke schneller "überhitzen". Das bedeutet, du musst mehr Solarpanels bauen oder auf Fusionskraftwerke setzen, was zeit- und kostenintensiv ist.
Ein konkretes Beispiel: Ein Planet auf Position 2 mit 170 Feldern und +40°C braucht rund 15% mehr Energieproduktion als ein Planet auf Position 7 mit 240 Feldern bei +20°C. Das wirkt sich direkt auf deinen DM-Verbrauch aus, weil du mehr Kraftwerke bauen und warten musst.
Ein weiterer Praxis-Tipp: Um Energieengpässe zu vermeiden, solltest du vor allem auf deine Energieversorgung achten. Auf Servern wie Proxima, mit 200x Wirtschaft, können die Unterschiede zwischen niedriger und hoher Temperatur den Unterschied zwischen stabiler und stockender Wirtschaft ausmachen.
Die Community empfiehlt oft, mehrere Kolonien so zu legen, dass ein angenehmer Mix aus warmen und kühlen Planeten entsteht. So kannst du beispielsweise warme Planeten als Rohstofflieferanten nutzen, während kühle für Flottenproduktion und Forschung reserviert werden.

Koloniepositionen im Detail: Vorteile und Nachteile
Position 1-3:
- Felder: 150-180
- Temperatur: hoch (+40°C bis +50°C)
- Vorteile: Hohe Mondchance (bis zu 30%), schneller Transport von Heimatplanet durch geringe Distanz, gut für Mondschüsse.
- Nachteile: Hoher Energiebedarf, schneller Platzmangel, weniger Rohstoffe durch weniger Felder.
Position 4-7:
- Felder: 200-260
- Temperatur: moderat (+20°C bis +30°C)
- Vorteile: Optimaler Kompromiss aus Platz und Energieverbrauch, ideal für erste Hauptkolonie, gute Mondchance.
- Nachteile: Anfänglich etwas längere Flugzeit als innere Planeten.
Position 8-10:
- Felder: 250-280
- Temperatur: kühl (+10°C bis +20°C)
- Vorteile: Viel Platz für Ausbau, niedrigerer Energiebedarf.
- Nachteile: Längere Reisezeiten, geringere Mondchance (~15-20%).
Position 11-15:
- Felder: 280+ (bis 310+)
- Temperatur: sehr kühl (0°C bis +10°C)
- Vorteile: Riesiger Platz für Deff, Forschung und Flottenproduktion, niedriger Energieverbrauch.
- Nachteile: Sehr lange Reisezeiten, geringe Mondchance (<10%), eventuell weniger attraktiv für schnelle Flotten.
Ein Community-Tipp: Auf Nebula ist die Mondchance mit 30% deutlich höher als auf Andromeda (20%), daher suchen viele Spieler dort Positionen 3-6 für ihre Hauptkolonien. Im Gegensatz dazu bevorzugen Spieler auf Proxima die größeren Planeten weiter außen, um von den extrem hohen Rohstoffmultiplikatoren zu profitieren.
Mindestens 200 Felder sollte die erste Kolonie haben, um auch Raum für Forschung zu lassen. Andererseits ist der Mondschuss bei Position 1-3 ein großer Vorteil, was besonders aggressive Spieler reizt.
Timing der weiteren Kolonien: So planst du richtig
Nachdem die erste Kolonie etabliert ist, stellt sich die Frage: Wann und wo gründe ich die zweite und dritte Kolonie? Die Antwort hängt stark von deiner Wirtschaft, Flotte und deinem Spielstil ab.
In der Praxis empfiehlt die deutsche Community, die zweite Kolonie zu gründen, sobald du über 500 DM verfügst und deine Minen mindestens Level 12-15 erreicht haben. So kannst du die Ressourcenproduktion optimal verteilen und die Flotte auf mehreren Planeten stationieren.
Ein Beispiel: Auf Nebula erhältst du 10.000 DM zum Start und wöchentlich 10.000 DM. Viele Spieler nutzen den Wochenbonus, um in kurzen Abständen Kolonien zu gründen – oft alle 1-2 Wochen eine neue. Dabei achten sie darauf, dass jede Kolonie mindestens 200 Felder hat und in derselben oder angrenzenden Galaxie liegt, um schnelle Flottenbewegungen sicherzustellen.
Wichtig ist auch, die Reisezeiten zu beachten. Transporter benötigen je nach Entfernung zwischen 2 und 8 Minuten Flugzeit – oder deutlich mehr, wenn die Galaxie oder das Sternsystem weiter entfernt sind. Zu weit entfernt liegende Kolonien kannst du nur schwer schnell unterstützen, was die Verteidigung erschwert.
Praktisch empfehlen viele Veteranen, die zweite Kolonie auf Position 5 und die dritte auf Position 8 oder 9 anzulegen. So deckst du mehrere Temperaturbereiche ab und hast eine gute Mischung aus Feldern und Reichweite.
Ein weiterer Praxis-Hinweis: Nutze Allianzen für Schutz beim Kolonisieren. In starken Allianzen kannst du oft Flotten für Mondschüsse oder als Spione einsetzen, um deine neuen Kolonien zu sichern. Das ist besonders wichtig, wenn du auf Servern mit starken Bashregeln spielst.
Strategien rund ums Kolonisieren: Von der Raubtier-Allianz bis zum Noobschutz
Kolonisieren ist nicht nur ein wirtschaftliches, sondern auch ein strategisches Thema. Je früher du kolonialisierst, desto sichtbarer bist du für Raids und Angriffe. Deshalb ist die Wahl einer starken Allianz oder zumindest taktischer Bashregeln essenziell.
Viele erfahrene Spieler nutzen den Noobschutz auf OGames gezielt, um in der Anfangsphase ungestört zu wachsen. Überlege dir also gut, wann du deine erste Kolonie meldest und wie du Flotten und Deff positionierst.
Der Mondschuss ist ein weiteres strategisches Element: Mit bis zu 30% Mondchance auf einigen Positionen kannst du durch gezieltes Angreifen einen Mond erzeugen, der dir ermöglicht, Flotten zu verstecken, Sprungtore zu errichten oder riesige Deff zu lagern. Die Wahl der Kolonieposition beeinflusst damit auch deine Mondstrategie.
Außerdem bieten die Klassen (Sammler, General, Entdecker) auf ogames.net Vorteile. Ein Sammler kann schneller Rohstoffe einsammeln, was Kolonisationen erleichtert. Der General optimiert Kampfwerte, wichtig bei Verteidigung der Kolonien. Der Entdecker fördert die Erforschung und kann Kolonisationsgeschwindigkeit verbessern.
Zusätzlich bieten Allianzen koordinierte Angriffsketten (AKS), was deine Kolonien schützt und Angriffe auf Gegner erleichtert. Es lohnt sich also, frühzeitig Allianzen beizutreten.
Ein Community-Tipp: Nutze den Battle Simulator und die Akademie im Spiel, um deine Kolonisationsflotten und Verteidigungen zu optimieren. Dort kannst du Quests erfüllen, die dir Boni für den Ausbau deiner neuen Kolonien geben.
Fazit: Erfolgreich kolonisieren bedeutet planen und abwägen
Das Kolonisieren in OGame ist eine Kunst für sich: Die richtige Planetposition, das optimale Timing und eine durchdachte Strategie entscheiden über deinen Aufstieg. Nutze Planeten zwischen Position 4 und 7 für die erste Kolonie, plane deine Rohstoffproduktion gut und schütze deine Kolonien durch Allianz und Verteidigung.
Mit Blick auf Felder und Temperatur kannst du deine Wirtschaft stabil und effizient gestalten. Achte auf ausreichend Flottenkapazität und nutze die Vorteile des Mondschusses für bessere Verteidigungsmöglichkeiten. Die Community-Erfahrung zeigt, dass Spieler, die diese Faktoren beachten, deutlich erfolgreicher expandieren und langfristig dominieren.
Weitere Tipps findest du in unserem Anfänger Guide 2026 sowie in der Übersicht unserer OGame-Privatserver. Starte heute kostenlos und sicher dir deinen Platz im Universum auf ogames.net.
Häufige Fragen
Welche Planetposition ist in OGame am besten für die erste Kolonie?
Positionen 4 bis 7 bieten in der Regel die beste Kombination aus ausreichend Feldern (200-260) und moderater Temperatur. Das ermöglicht ein schnelles und nachhaltiges Wachstum ohne Energieprobleme oder Platzmangel.
Wann sollte ich in OGame meine erste Kolonie gründen?
Der beste Zeitpunkt ist, wenn deine Minen gut ausgebaut sind (Level 10+), du genügend Flottenkapazität für den Transport hast und deine Energieversorgung stabil ist. So vermeidest du Ressourcen- und Produktionsengpässe.
Wie beeinflussen Felder und Temperatur die Kolonisierung?
Felder bestimmen den Platz für Gebäude und Flotte, während die Temperatur den Energieverbrauch beeinflusst. Zu hohe Temperaturen erhöhen den Kraftwerksbedarf, zu wenig Felder limitieren das Wachstum. Die Balance ist entscheidend.
Können alle Positionen in OGame gleich gut sein?
Nein, jede Position hat Vor- und Nachteile. Innere Planeten sind wärmer und kleiner, äußere größer und kühler. Deine Strategie sollte diese Unterschiede berücksichtigen, um effizient zu expandieren und Ressourcen optimal zu nutzen.
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