Pushing im OGame: Warum die Regel existiert und was erlaubt ist
- Was ist OGame Pushing genau?
- Warum gibt es die OGame Pusher Regel?
- Graubereiche beim Pushing: Wo beginnt der Verstoß?
- Faire Handelsgrenzen im OGame: Beispiele und Tipps
- OGame Pusher Regel auf OGames.net Universen
- Wie erkenne ich Pushing im Kampf-Logbuch (KB)?
- Fazit: Pushing richtig verstehen und fair handeln
- Häufige Fragen
Im OGame ist Pushing eine Praxis, bei der Spieler gezielt Ressourcen oder Dunkle Materie (DM) an andere Accounts oder Allianzen übertragen, um deren Flotten- oder Deff-Stärke zu erhöhen. Die „OGame Pusher Regel“ existiert, um genau diese Transfers zu regulieren und somit einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Kurz gesagt: Pushing erlaubt strategische Unterstützung, aber keine unbegrenzte oder missbräuchliche Ressourcenverschiebung, die den Spielspaß anderer kaputtmacht oder den Noobschutz aushebelt.
In diesem Artikel beleuchten wir, was Pushing im OGame genau bedeutet, warum die Regel eingeführt wurde und welche Graubereiche es in der Praxis gibt. Außerdem geben wir Tipps, wie man als Spieler faire Handelsgrenzen einhält und so langfristig Erfolg hat, ohne den Ruf als „Pusher“ zu riskieren.

Was ist OGame Pushing genau?
Pushing im OGame bezeichnet primär das gezielte Verschieben von Ressourcen und DM von einem Account zu einem anderen, um dort Flotten oder Deff zu bauen bzw. zu verbessern. Meist handelt es sich um Transfers innerhalb einer Allianz oder zwischen befreundeten Spielern, die zusammen stärker sein wollen. Das Ziel ist, Accounts mit wenig Eigenaktivität (oft Noobs oder Twinks) mit Ressourcen zu versorgen, sodass diese bessere Chancen im Kampf haben.
Dabei wird unterschieden zwischen legitimen Unterstützungen – etwa einem Buddy, der kurzzeitig offline ist – und unfairen, dauerhaften Ressourcenströmen, die das Spielgeschehen verzerren können. Pusher sind Spieler, die regelmäßig Material verschieben und so als Ressourcenquelle fungieren. Das kann Flottenverstärkungen beschleunigen oder das Sammeln von Mondschüssen erleichtern.
Die meisten OGame-Universen haben deshalb Regeln definiert, die Pushing einschränken. Ziel ist es, den Wettbewerb zu schützen und zu verhindern, dass „Superaccounts“ durch ständiges DM- oder Rohstoffschieben entstehen.
Ein konkretes Beispiel aus der deutschen OGame-Community: Spieler A betreibt einen Hauptaccount mit hoher Aktivität und schickt regelmäßig 5.000 bis 10.000 DM pro Woche an einen Nebenaccount (Twink), der nur selten aktiv ist. Dieser Twink kann so mit einer starken Flotte schnell in Kämpfe eingreifen oder Mondschüsse mit hoher Erfolgschance durchführen. Wenn aber Spieler A dauerhaft 50.000 DM pro Woche schickt und der Twink fast immer perfekt ausgestattet ist, überschreitet das meist die fairen Grenzen und wird von der Community als regelwidriges Pushing betrachtet.
Praxis-Tipp: Wer als Pusher aktiv sein möchte, sollte Transfers zeitlich strecken und niemals so viel an einen Account senden, dass dieser binnen weniger Tage eine extrem starke Flotte aufbaut. Das gilt vor allem in Universen mit geringer Mondchance oder niedrigen Transferquoten, wie etwa Andromeda (TF 43% Schiffe / 17% Deff), wo Ressourcenknappheit spürbar ist.

Warum gibt es die OGame Pusher Regel?
Die Pusher Regel wurde eingeführt, um ein gleiches Wettbewerbsumfeld für alle Spieler zu gewährleisten. Ohne Grenzen beim Pushing würden erfahrene Spieler oder große Allianzen Ressourcen unendlich an ihre Twinks oder Noobs schicken, um möglichst schnell Flotten aufzubauen. Das führt zu einem Ungleichgewicht, das Neueinsteiger oder Alleingänger praktisch chancenlos macht.
Außerdem schützt die Regel vor Pay-to-Win-Vorwürfen, auch wenn OGames.net als Privatserver keine echtes Pay-to-Win zulässt. Denn das massenhafte Schieben von DM und Rohstoffen kann ähnlich wie Echtgeldkäufe wirken, wenn Accounts dadurch viel schneller wachsen.
Ein weiterer Grund ist der Schutz des Noobschutzes. Wenn Pusher ständig Ressourcen an junge Spieler senden, verlieren diese ihren Schutz sofort, was zu Frust und Frühzeitigem Aussteigen führt. Die Regel soll verhindern, dass Noobs direkt in harte Kämpfe gedrängt werden, weil sie durch Pushing künstlich verstärkt werden.
Ein praktisches Beispiel: In einem Universum wie Proxima mit 200x Wirtschaft, 400x Forschung und 200x Flotte gibt es durch die hohen Multiplikatoren enorme Wachstumschancen. Ohne Pusher-Regel könnten erfahrene Spieler gigantische Mengen DM an Nebenaccounts transferieren, die dadurch Flotten in astronomischer Größe aufbauen. Die Folge wäre, dass Solo-Spieler oder kleine Allianzen kaum noch Chancen hätten – das bringt Unmut und zerstört den Spaß.
Die Pusher Regel schafft deshalb eine klare Grenze, die auch in den Community-Foren intensiv diskutiert wird. So wird sichergestellt, dass selbst starke Spieler nicht zu viel an schwächere Accounts senden und das Spiel langfristig spannend bleibt.
Praxis-Tipp: Für Neulinge ist es ratsam, sich früh mit der Allianz abzusprechen, wie das Pushing gehandhabt wird. Auch sollte man sich die Serverregeln genau durchlesen, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Graubereiche beim Pushing: Wo beginnt der Verstoß?
Die Grenze zwischen legalem und verbotenem Pushing ist oft nicht schwarz-weiß. Typische Graubereiche sind:
- Ressourcentransfers an Allianzkameraden: Einmalige oder gelegentliche Unterstützung ist meist erlaubt, dauerhafte und sehr große Transfers können aber als Pushing gelten. Zum Beispiel, wenn ein Spieler seinem Allianzfreund regelmäßig Rohstoffe im Wert von 2 Millionen Metall pro Woche schickt, um dessen Flottenaufbau zu beschleunigen.
- Twink-Pushing: Wenn ein Hauptaccount regelmäßig DM und Rohstoffe an einen Nebenaccount schickt, der dadurch quasi als erweitertes Flottenlager dient, wird es kritisch. Ein konkretes Beispiel aus der Community: Ein Spieler, der seinem Twink jede Woche 20.000 DM sendet und dieser Twink dadurch in wenigen Wochen eine Flotte von 100.000 Punkte Wert aufbaut, gilt als klarer Fall von Pushing.
- Pushing während Noobschutz: Transfers, die das Potenzial haben, den Schutz sofort zu deaktivieren oder die Verteidigung zu verbessern, können verboten sein. So ist es etwa nicht erlaubt, einem frisch gestarteten Account unmittelbar 5.000 DM und 1 Million Metall zu schicken, um sofort eine große Flotte zu bauen.
- Automatisierte Transfers: Manche Spieler nutzen Umods oder Bots für Ressourcenschieberei – das ist klarer Regelverstoß und führt oft zum Bann.
Ein Tipp aus der Praxis: Achte darauf, ob dein Server oder deine Allianz wöchentliche oder tägliche Limits für DM- und Rohstofftransfers vorgibt. Die meisten vernünftigen Allianzen dulden Pushing nur bis zu 20-30 % der maximalen Ressourcen, die ein Account in der Woche durch eigene Aktivität erwirtschaften kann.
Praxis-Tipp: Nutze den Battle Simulator und die Battle Hall, um zu erkennen, ob Flottenzusammenstellungen realistisch sind. Wenn du ständig Kampfberichte von Noobs mit riesigen Flotten siehst, kann das ein Hinweis auf unerlaubtes Pushing sein.
Faire Handelsgrenzen im OGame: Beispiele und Tipps
Eine gängige Praxis zur Einhaltung der Pusher Regel ist das Setzen von transparenter Obergrenze für DM- und Ressourcentransfers. Zum Beispiel darf ein Spieler maximal 10.000 DM pro Woche an einen Nebenaccount senden, um diesen zu unterstützen, aber nicht dauerhaft „vollpumpen“.
Auch bei Rohstoffen sind Limits sinnvoll, etwa 1 Million Metall und 500.000 Kristall pro Woche. Das sorgt dafür, dass Twinks nicht zu schnell wachsen und die Balance gewahrt bleibt. Wichtig ist, diese Grenzen schriftlich oder mündlich in der Allianz zu vereinbaren.
Konkrete Zahlenbeispiele aus deutschen OGame-Universen:
| Server | Max. DM pro Woche | Max. Rohstoffe pro Woche (Metall/Kristall) |
|---|---|---|
| Andromeda (50x/100x/50x) | 5.000 DM | 500.000 / 250.000 |
| Nebula (99x/198x/99x) | 10.000 DM | 1 Mio / 500.000 |
| Proxima (200x/400x/200x) | 15.000 DM | 2 Mio / 1 Mio |
Praxis-Tipps für Spieler:
- Dokumentiere deine Transfers – so lassen sich Vorwürfe leichter entkräften und du vermeidest Missverständnisse.
- Nutze den Marktplatz und Auktionator gezielt, um Ressourcen fair und transparent zu handeln.
- Behalte den Noobschutz im Blick und schicke keine Ressourcen, die den Schutz sofort aufheben.
- Vermeide das Verschieben von Ressourcen an zu viele Nebenaccounts, um nicht als Pusher zu gelten.
- Kommuniziere offen mit deinem Allianzleiter und halte dich strikt an die Serverregeln, um Konflikte zu vermeiden.
OGame Pusher Regel auf OGames.net Universen
Die OGames.net Privatserver – Andromeda, Nebula und Proxima – haben klare Vorgaben zum Pushing, ohne Pay-to-Win zuzulassen. Auf Nebula mit 99x Wirtschaft und 198x Forschung etwa gibt es eine Mondchance von 30% und eine hohe Transferquote (TF 55% Schiffe / 22% Deff), die Pusher im Zaum hält.
Der Server stellt zudem wöchentlich 10.000 DM plus 10.000 DM Gratiswährung zur Verfügung, damit Spieler nicht auf unfaire Transfers angewiesen sind. Tägliche Quests und die Akademie bieten zudem alternative Fortschrittswege, die Pushing weniger attraktiv machen.
Proxima als Server mit den höchsten Multiplikatoren (200x Wirtschaft, 400x Forschung, 200x Flotte) ermöglicht sehr schnelle Flottenaufbauten. Hier gelten besonders strenge Pusher-Regeln, da durch die Transferquoten von 80 % Schiffe und 32 % Deff Transfers sehr mächtig sein können. Trotzdem gibt es Limits und automatisierte Kontrollen, die übermäßiges Pushing verhindern.
Ein Beispiel aus der OGames-Community zeigt, wie die Allianzen intern die Transfers regeln: Auf Nebula wurde ein Limit von 8.000 DM pro Woche pro Nebenaccount eingeführt, um Twinks zu schützen und einen fairen Wettbewerb zu ermöglichen. Wer sich nicht an diese Regel hält, wird vom Allianzrat verwarnt oder sanktioniert.
Die Community setzt zudem auf eine starke Forenkultur mit offenen Diskussionen über Pushing, um Missbrauch vorzubeugen und den Spaß für alle zu erhalten.
Wie erkenne ich Pushing im Kampf-Logbuch (KB)?
Im Kampfbericht (KB) sieht man indirekt, ob eine Flotte mit Hilfe von Pushing entstand. Große, perfekt abgestimmte Flotten von Noobs sind ein Indiz. Auch schnelle, wiederholte Flottenaufbauten direkt nach Verlusten weisen auf Ressourcen-Nachschub hin.
Typische Muster im KB, die auf Pushing hinweisen, sind:
- Sehr starke Flotten auf jungen Accounts, die eigentlich keine eigene Rohstoffbasis haben.
- Flottenzusammenstellungen, die exakt der Taktik eines Hauptaccounts oder einer Allianz entsprechen.
- Häufige Flottenbewegungen mit hoher TF trotz Noobschutz, besonders bei Raids oder Mondschüssen.
- Regelmäßige Expeditionen mit hoher Erfolgsquote, die auf perfekte Forschung und Ausrüstung hindeuten.
Spieler der deutschen OGame-Community empfehlen, den Battle Simulator und die Battle Hall regelmäßig zu nutzen, um Unterschiede in Flottenstärken und möglichen Pushing-Fällen zu analysieren. Allianzintern helfen zudem Vertrauensverhältnisse und transparente Kommunikation, um Verdachtsfälle aufzuklären.
Praxis-Tipp: Wenn du einen Kampfbericht mit sehr starken Flotten von Noobs oder Twinks siehst, solltest du dies offen im Allianzchat ansprechen und ggf. den Allianzleiter einschalten. Transparenz schützt vor Missverständnissen und hält die Spielbalance.
Fazit: Pushing richtig verstehen und fair handeln
Pushing ist ein zweischneidiges Schwert im OGame. Es kann strategisch sinnvoll sein, um schwächere Accounts zu unterstützen, darf aber niemals das Spielgleichgewicht zerstören oder den Noobschutz umgehen. Die Pusher Regel existiert, um diesen Mittelweg zu sichern und faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen.
Als erfahrener OGame-Veteran empfehle ich, bei Transfers immer transparent zu agieren, Grenzen einzuhalten und den sozialen Vertrag innerhalb der Allianz zu respektieren. So bleibt das Saven und Raiden spannend und alle Spieler haben Spaß.
Besonders auf den OGames.net-Servern ist die Community stark darauf bedacht, Pushing fair zu gestalten. Die Kombination aus wöchentlichen DM-Limits, aktiven Allianzen und Community-Kultur macht den Unterschied.
Wer mehr über die Details der Serverregeln und Community-Standards erfahren möchte, findet in unserem Blog viele hilfreiche Artikel, etwa zu OGame-Geschichte in Deutschland oder den Rückkehrer-Tipps für 2026.
Häufige Fragen
Was ist der Hauptzweck der OGame Pusher Regel?
Der Zweck ist, unfairen Ressourcen- und DM-Transfer zwischen Accounts einzuschränken, um das Spiel fair und ausgeglichen zu halten. So wird verhindert, dass Spieler durch ständiges Schieben anderer Accounts übermächtig werden.
Wie viel DM darf man im OGame legal an einen anderen Account senden?
Das variiert je nach Serverregeln, meist sind wöchentliche Obergrenzen von etwa 5.000 bis 15.000 DM erlaubt. Es ist wichtig, sich in der Allianz auf klare Limits zu einigen und diese einzuhalten, um Regelverstöße zu vermeiden.
Kann man durch Pushing den Noobschutz umgehen?
Nein, der Noobschutz wird durch bestimmte Aktionen wie Flottenangriffe oder Mondschüsse aktiviert oder deaktiviert. Pushing, das Noobs sofort mit großer Flotte ausstattet, kann allerdings zu einem schnellen Verlust des Schutzes führen und ist meist verboten.
Was sollte ich tun, wenn ich vermute, dass jemand in meiner Allianz pusht?
Sprich das Thema offen an und klärt intern die Grenzen. Wenn der Verdacht auf regelwidriges Pushing besteht, kann man die Admins kontaktieren. Transparenz und Dialog sind der beste Weg, um Konflikte zu vermeiden.
Du willst selbst in einer fairen OGame-Community spielen und die Pusher-Regeln einhalten? Dann registriere dich jetzt kostenlos auf OGames.net und starte in einem der spannenden Universen!