Terraformer in OGame: Lohnt sich der Felder-Ausbau wirklich?
- Was bringt der Terraformer in OGame wirklich?
- Terraformer-Kosten und Felder: Die genaue Rechnung
- Feldermangel in OGame: Die Balance zwischen Terraformer und Neukolonisierung
- OGame-Felderbonus: Wie OGames-Server das Spielfeld verändern
- Praxis-Tipps für den Terraformer-Einsatz im OGame-Alltag
- Fazit: Terraformer oder neue Kolonie – was lohnt sich mehr?
- Häufige Fragen
Im OGame stellt sich für jeden aktiven Spieler irgendwann die wichtige Frage: Soll ich auf meinem Heimatplaneten den Terraformer bauen und Felder erweitern oder lieber eine neue Kolonie gründen? Die Entscheidung hängt vor allem von den Kosten, den Feldern und den langfristigen Vorteilen ab. In diesem Beitrag analysieren wir die Felder-Rechnung, vergleichen Terraformer-Kosten mit den Aufwänden für eine Neukolonisierung und betrachten speziell den OGames-Server-Bonus, der die Felderzahl auf Planeten erhöht. So kannst du besser einschätzen, ob sich der Terraformer für dich lohnt.
Was bringt der Terraformer in OGame wirklich?

Der Terraformer ist ein spezielles Gebäude, mit dem du die maximale Anzahl an Feldern deines Planeten erhöhen kannst. Standardmäßig bietet ein Planet in OGame zwischen 163 und 240 Feldern Platz für deine Minen, Gebäude, Schiffe und Verteidigungsanlagen. Gerade auf offiziellen Universen ist das eine feste Begrenzung, die oft zu einem echten Engpass wird, wenn du deinen Heimatplaneten maximal ausbauen willst.
Der Terraformer gibt dir die Möglichkeit, diesen Limitierungen zu trotzen und durch Ausbau die Gesamtfeldzahl zu steigern. Insbesondere auf den OGames.net-Privatservern mit ihren speziellen Felderboni ist das eine sehr potente Option. Auf Universen wie Nebula oder Proxima kannst du je nach Server-Regelwerk bis zu 400 oder sogar 500 Felder auf einem Planeten erreichen – eine enorme Erweiterung im Vergleich zu den offiziellen Universen.
Doch lohnt sich der Terraformer für die meisten Spieler wirklich? Für viele Veteranen aus der deutschen OGame-Community ist der Terraformer vor allem auf Hauptplaneten mit großer wirtschaftlicher Bedeutung unverzichtbar. Ein Beispiel aus der Praxis: Ein erfahrener Spieler aus einer deutschen Allianz berichtet, dass er auf seinem Nebula-Heimatplaneten mit Terraformer Stufe 10 bereits über 350 Felder genutzt hat, was ihm erlaubt, Minen auf hohem Level, Flottengebäude und Verteidigung gleichzeitig auszubauen, ohne ständig auf Felderbeschränkungen zu stoßen.
Für Einsteiger oder Spieler, die lieber viele neue Kolonien gründen, kann der Terraformer dagegen weniger attraktiv sein. Weil er viel Ressourcen bindet und Zeit benötigt, empfiehlt sich hier oft ein Fokus auf schnelle Kolonisierung. Doch im Endgame, wenn du deinen Heimatplaneten als Festung und Produktionsstätte ausbauen möchtest, ist der Terraformer eine der besten Investitionen, die du tätigen kannst.
Der Terraformer wird deshalb in der deutschen Community oft als „Langzeit-Projekt“ gesehen – nicht etwas, das man in den ersten Wochen baut, sondern ein Ziel, das man mit wachsender Wirtschaft und Ressourcenfluss anstrebt. Kombiniert mit den richtigen Forschungsausbau-Stufen und dem Ausbau der Speicher kannst du so die Rohstoffproduktion enorm steigern.
Mehr Tipps, wie du deine Ressourcen langfristig steigern kannst, findest du in unserem Metallmine Guide und Deuterium Guide.
Terraformer-Kosten und Felder: Die genaue Rechnung

Die Kosten für den Terraformer steigen exponentiell mit jeder Stufe, was die Entscheidung für oder gegen einen Ausbau stark beeinflusst. Die Grundkosten für Stufe 1 liegen bei 10.000 Metall, 5.000 Kristall und 2.000 Deuterium. Mit jeder weiteren Stufe multiplizieren sich diese Werte ungefähr mit dem Faktor 2,2 gegenüber der vorherigen Stufe. Die Feldererweiterung pro Stufe liegt meist bei 1 bis 2 Feldern.
| Terraformer-Stufe | Felder-Erweiterung | Gesamtkosten (Metall/Kristall/Deuterium) |
|---|---|---|
| 1 | +2 Felder | 10.000 / 5.000 / 2.000 |
| 2 | +2 Felder | 22.000 / 11.000 / 4.400 |
| 3 | +2 Felder | 48.400 / 24.200 / 9.680 |
| 4 | +2 Felder | 106.480 / 53.240 / 21.296 |
| 5 | +2 Felder | 234.256 / 117.128 / 46.848 |
| 6 | +2 Felder | 515.363 / 257.681 / 103.072 |
| 7 | +2 Felder | 1.133.799 / 566.899 / 226.759 |
| 8 | +2 Felder | 2.494.358 / 1.247.179 / 498.871 |
| 9 | +2 Felder | 5.487.588 / 2.743.794 / 1.097.518 |
| 10 | +2 Felder | 12.072.694 / 6.036.347 / 2.414.539 |
Ein typisches Beispiel: Um 20 zusätzliche Felder (also Terraformer Stufe 10) zu erhalten, investierst du über 12 Millionen Metall, 6 Millionen Kristall und über 2,4 Millionen Deuterium. Das entspricht ungefähr der Ressourcenkosten für mehrere neue Kolonien samt Flottenaufbau.
Im Vergleich dazu kostet eine neue Kolonie inklusive Kolonieschiff, Jumpgate (je nach Spielformat) und Startressourcen meist zwischen 30.000 und 50.000 Metall, 40.000 bis 70.000 Kristall sowie 15.000 bis 25.000 Deuterium. Zwar hast du auf der neuen Kolonie anfangs weniger ausgebaute Gebäude, doch die hohe Anzahl an sofort verfügbaren Feldern (meist um die 163 plus Serverbonus) lässt schnellen Ausbau zu.
Die Ressourceninvestition in Terraformer zahlt sich vor allem aus, wenn du den Heimatplaneten langfristig stark ausbauen und intensiv nutzen willst. Im Endgame der deutschen OGame-Community ist es üblich, Terraformer Stufe 7 bis 10 auf wichtigen Planeten zu sehen – oft begleitet von hohen Forschungs- und Speicherstufen.
Wer seine Wirtschaft optimieren möchte, sollte unbedingt auch auf effiziente Speicher achten, um die hohen Ressourcenvorräte für Terraformer-Ausbau zu sammeln. Hilfreiche Infos findest du in unserem Speicher-Ausbau Guide.
Feldermangel in OGame: Die Balance zwischen Terraformer und Neukolonisierung

Feldermangel gehört zu den häufigsten Herausforderungen im OGame. Sobald du auf deinem Heimatplaneten die maximale Anzahl an Feldern erreicht hast, kannst du keine neuen Gebäude oder Verteidigungsanlagen mehr errichten – das kann den Fortschritt bremsen. Hier stehen dir zwei klassische Optionen zur Verfügung: entweder durch Terraformer mehr Felder schaffen oder durch Neukolonisierung neue Planeten erschließen.
Neukolonisierung hat den Vorteil, dass du sofort einen komplett neuen Planeten mit einer hohen Anzahl freier Felder erhältst. Auf OGames Universen wie Nebula liegt die Standardfeldzahl eines frischen Planeten bei etwa 200 Feldern, plus Server-Felderbonus sind es bis zu 400 Felder. Das ermöglicht schnelle Expansion und parallele Produktion auf mehreren Welten. Ein Nachteil ist jedoch, dass die Kolonisierung Ressourcen für das Kolonieschiff und die Flotte kostet und Zeit benötigt. Außerdem musst du die neuen Planeten verteidigen und managen, was zusätzlichen Aufwand bedeutet.
Der Terraformer ist dagegen eine Investition in die Maximierung eines bestehenden Planeten. Er verschafft dir nach und nach mehr Bauplätze, verzögert aber die Notwendigkeit neuer Kolonien nicht komplett. In der deutschen OGame-Community hat sich die Faustregel etabliert, dass man auf Hauptplaneten Terraformer bis Stufe 7-10 ausbaut, während man daneben in schneller Folge weitere Kolonien startet.
Ein Beispiel aus einer aktiven deutschen Allianz zeigt: Ein Spieler hat auf Nebula seinen Heimatplaneten mit Terraformer-Stufe 8 auf rund 360 Felder gebracht und parallel fünf Kolonien in verschiedenen Galaxien im Ausbau. So nutzt er die Vorteile beider Methoden optimal aus.
Wer sich für den schnellen Flottenaufbau interessiert, kann die freie Feldzahl auf Kolonien für Werft- und Forschungsausbau nutzen, während der Heimatplanet mit Terraformer die Ressourcenproduktion maximiert. Dabei ist es wichtig, die Ressourcenflüsse gut zu koordinieren und Speicher sowie Minen passend anzupassen.
Um die Wirtschaft weiter zu optimieren, empfehlen wir Einblicke in die Energiequellen und deren Effizienz zu nehmen.
OGame-Felderbonus: Wie OGames-Server das Spielfeld verändern
Die OGames.net-Privatserver unterscheiden sich stark von offiziellen OGame-Universen, insbesondere durch ihre sehr hohen Felderboni. Auf Nebula zum Beispiel kannst du mit Terraformer und Grundfeldzahl insgesamt bis zu 400 Felder und auf Proxima sogar bis zu 500 Felder auf einem Planeten erreichen. Das bedeutet, dass du viel mehr Gebäude auf einem einzelnen Planeten platzieren kannst als in offiziellen Universen, wo 240 Felder die absolute Obergrenze sind.
Dieser Bonus verändert ganze Spielstrategien grundlegend. Während auf offiziellen Servern die maximale Feldzahl einen starken Zwang zur Kolonisierung setzt, kannst du auf OGames besonders stark auf wenige, aber sehr gut ausgebaute Planeten setzen. Für die deutsche OGame-Community ist das eine willkommene Abwechslung, da man so mehr Tiefe und Langzeitstrategie ins Spiel bringt.
Ein Beispiel für den Einfluss des Felderbonus auf Nebula: Ein Top-Spieler hat auf seinem Hauptplaneten 380 Felder mit Terraformer erreicht, was ihm erlaubt, Minen auf höchstem Level, eine große Flotte, volle Verteidigung und umfangreiche Forschungseinrichtungen gleichzeitig zu betreiben. Auf offiziellen Universen wäre das so nicht möglich.
Durch den Felderbonus steigt auch der Wert des Terraformers, da jede Stufe nun mehr Felder freigibt, die du auch tatsächlich nutzen kannst. Die Baukosten bleiben aber hoch, weshalb ein kluger Ressourcen- und Zeitplan notwendig ist. Außerdem kannst du auf OGames dank wöchentlicher Ressourcenzahlungen schneller größere Projekte wie Terraformer stemmen – ein wichtiger Vorteil gegenüber offiziellen Universen.
Für Spieler, die den Ausbau im Bereich Forschung forcieren wollen, lohnt ein Blick in unseren Forschungslabor-Guide.
Praxis-Tipps für den Terraformer-Einsatz im OGame-Alltag
- Langfristige Planung: Der Terraformer ist keine kurzfristige Lösung. Beginne den Ausbau erst, wenn deine Ressourcenproduktion stabil läuft und du genügend Speicher hast, um große Ressourcenvorräte anzusammeln. So vermeidest du Baustopps.
- Ressourcenmanagement: Plane deine Rohstoffflüsse so, dass du nicht nur Metall und Kristall, sondern auch Deuterium im Überfluss hast. Für Terraformer-Stufen 7 und höher kann die Deuteriumkosten schnell zu Engpässen führen.
- Stufenweise Ausbau: Baue den Terraformer nach und nach aus. Zwischen jeder Stufe lohnt es sich, zuerst Minen und Lager zu optimieren, um die nächste Stufe schneller finanzieren zu können.
- Kombination mit Kolonisation: Nutze Terraformer vor allem auf Hauptplaneten, während du Parallelkolonien für spezielle Aufgaben wie Flotten- oder Forschungsproduktion nutzt. So vermeidest du Felder-Stau und kannst flexibel reagieren.
- Community-Tipps: In deutschen OGame-Foren wird empfohlen, mindestens Stufe 5-7 als Ziel zu setzen, um spürbare Effekte auf die Baukapazität zu erhalten. Höhere Stufen lohnen sich vor allem bei sehr langfristigen Spielern mit starken Allianzen.
Wer die Balance zwischen Feldern, Ressourcen und Flottenproduktion sucht, sollte auch die Roboterfabrik und Nanitenfabrik im Auge behalten, um Bauzeiten zu verkürzen und schneller voranzukommen.
Fazit: Terraformer oder neue Kolonie – was lohnt sich mehr?
Der Terraformer ist eine langfristige Investition, die dir auf deinem Heimatplaneten oder ausgewählten Spezialplaneten deutlich mehr Bauplätze verschafft. Die Kosten sind hoch, aber in Kombination mit dem OGames-Felderbonus ergeben sich enorme Spielvorteile. Neukolonisierung ist dagegen schneller, günstiger und erweitert deine Galaxiepräsenz, hat aber auch ihre Grenzen bei Ressourcenmanagement und Verteidigung.
Ob sich der Terraformer für dich lohnt, hängt stark von deinem Spielstil und der Serverumgebung ab. Auf OGames Universen mit hohem Felderbonus macht der Terraformer besonders dann Sinn, wenn du eine starke Wirtschaftsbasis bauen willst. Für Rohstoff-Saven und schnelle Flottenplaneten sind neue Kolonien oft effizienter.
In jedem Fall solltest du beide Optionen kennen und flexibel einsetzen. So kannst du die Feldergrenze effektiv umgehen und deine OGame-Karriere nachhaltig ausbauen.
Häufige Fragen
Was kostet ein Terraformer in OGame ungefähr?
Die Kosten für den Terraformer steigen exponentiell. Für die ersten Stufen sind es rund 10.000 Metall, 5.000 Kristall und 2.000 Deuterium, steigern sich aber schnell auf deutlich über 10 Millionen Metall bei Stufe 10. Die Investition lohnt sich vor allem langfristig.
Wie viele Felder bringt der Terraformer pro Stufe?
Pro Terraformer-Stufe erhältst du meist 1 bis 2 zusätzliche Felder. Das bedeutet, um viele Felder zu gewinnen, musst du den Terraformer mehrfach und hoch ausbauen, was die Kosten stark erhöht.
Wann sollte ich lieber eine neue Kolonie gründen statt einen Terraformer zu bauen?
Wenn du schnell viele neue Bauplätze brauchst oder deine Kolonien strategisch verteilen willst, ist die Neukolonisierung meist günstiger und effizienter. Der Terraformer lohnt sich besser für langfristige Hauptplaneten mit hoher Wirtschafts- und Flottenaktivität.
Wie beeinflusst der OGames-Bonus die Felderzahl?
OGame Privatserver wie Nebula und Proxima bieten Felderboni von bis zu 500 Feldern pro Planet, deutlich mehr als offizielle Server. Dadurch sind dort Terraformer-Ausbau und Feldererweiterung viel nützlicher und verändern die Spielmechanik erheblich.
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